Wie du das Tolle am Yoga findest

Vor Kurzem hat mir eine Bekannte erzählt, dass sie Yoga auch gerne so richtig kennen lernen würde, es schon öfter versucht hat und immer wieder feststellen mußte, dass sie dabei nichts für sich entdecken konnte. Sie erzählte mir, dass sie mit den Übungen auf den Energiefluss in ihrem Körper einwirken möchte, dass sie bisher mit den einen oder anderen Yoga-Übungen in Schnupperkursen oder Urlaubs-Workouts leider aber so gar nichts anfangen konnte. Weiters sprach sie davon, dass sie sich irgendeine (positive) Auswirkung auf ihren Organismus erwartet hatte, sie konnte aber keine wahrnehmen. Sie sagte auch noch: „Jeder spricht davon, wie toll er Yoga findet, aber ich hab das Tolle daran noch nicht gefunden!“

Es ist verständlich, dass diese Frau, bei Allem, was sie ständig über Yoga liest und hört, eine ganz besondere Erwartungshaltung daran hat, dass Yoga sich irgendwie speziell anfühlen und etwas Außergewöhnliches auslösen sollte. Während wir weiter plauderten, fand ich auch heraus, dass in ihrem Kopf auch fest verankert ist, wie Yoga-Asanas (Körperhaltungen) auszusehen haben und dass das mit ihrem Körper niemals möglich sein wird.

Ich habe während meiner Ausbildungen auch erlebt, dass Menschen darauf warten, dass ihre Kundalini (Schlangenkraft, die im Wurzelchakra ruht und im Kronenchakra zur Erleuchtung führt) erweckt wird und sie plötzlich erleuchtet sind. Die Auswirkungen von Yoga so zu erleben, braucht meist viel Zeit und setzt intensive Auseinandersetzung mit allen Teilen des Yoga (nicht nur Asanas/Körperhaltung) voraus. Darauf zu warten, dass etwas passiert, hindert daran, das zu erleben, was ohnehin schon spürbar ist.

Für mich ist Yoga nichts Abgehobenes womit ich Erleuchtung erlangen will. Für mich ist Yoga Gelebtes, das ich im Alltag direkt anwenden kann. Es macht mich achtsamer, freundlicher, genießbarer – für mich selbst und für die Menschen, mit denen ich tagtäglich zu tun habe. Ich will nicht irgendwo anders ankommen oder irgendwas erreichen, um mich in andere Sphären zu bringen. Ich gehe davon aus, dass ich da, wo ich jetzt bin, bereits alles habe, was ich brauche und alles vorhanden ist.  In diesem Körper, in diesem Leben, möchte ich mich hier und jetzt immer mehr verbinden, immer mehr herausfinden, wer ich bin, was alles in mir steckt und was ich wirklich will. Hier will ich klarkommen und sein und soviel Liebe, Freude, Leichtigkeit, Gesundheit und Frieden wie nur irgend möglich erfahren.

Meinen rechten Arm kann ich aufgrund einer Tumor-Erkrankung an meiner Schulter seit meinem 16. Lebensjahr nicht vollständig nach oben heben und meine Wirbelsäule ist durch die Krankheit stark gekrümmt. Mein Mini-Handicap ist eine Kleinigkeit im Vergleich dazu, womit viele andere Menschen zurecht kommen müssen. Dennoch kämpfte und haderte ich während meiner Yoga-Ausbildungen mit mir, meinem Arm und meiner Schulter in unzähligen Körperhaltungen und musste erst verstehen, dass es nicht darauf ankommt, wie beweglich mein Arm ist. Es ist mir zwar nicht möglich, „alle Asanas“ zu üben, darüber hinaus konnte ich aber weit Wertvolleres für mich entdecken: MICH.

Yoga „funktioniert“ nicht, schon gar nicht nach „Schema F“ und hat keine fixe Form, in die es sich hineinzupressen gilt. Der Begriff Yoga bedeutet „Vereinigung“ oder „Integration“ von Körper und Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit dem Bewusstsein.

Vereinfacht gesagt: es geht bei Yoga immer um DICH. Um dein Wesen, dein Selbst, dein Ich, mit Allem, was dich ausmacht und dazugehört.

es ist die perfekte Methode um:

  • dir selbst zu begegnen
  • Zeit mir dir zu verbringen
  • deinen Körper zu respektieren
  • dich mit dir selbst anzufreunden
  • dich immer wieder neu zu entdecken
  • im Jetzt zu sein und dich so anzunehmen, wie du Heute bist

wenn du vorhast:

  • dein Leben als Herzens-Weg zu gehen
  • deinen Körper zu stärken und zu entspannen
  • dich wieder so richtig zu mögen und wertzuschätzen
  • deine eigene Präsenz und Wichtigkeit wahrzunehmen
  • zu erkennen, dass wir Alle miteinander verbunden sind

und bereit bist:

  • Zeit mit dir selbst zu verbringen
  • „die Dinge“, dich und deinen Körper neu zu betrachten
  • dich täglich zu fragen, was du brauchst und was dir gut tut
  • deine Einzigartigkeit anzuerkennen und das Vergleichen abzulegen
  • dich vom Kopf in dein Herz zu bewegen und aus der Gedankenspirale auszusteigen
  • für all deine Emotionen und Gefühle, egal wie froh oder traurig du gerade bist

Du kannst mit Yoga aus dem Vollen schöpfen, wenn du bereit bist deine Erwartungen daran und Alles, was du darüber weißt und glaubst, loszulassen. Yoga kann wunderschön und befreiend wirken, wenn du die Ansprüche an dich selbst sein lässt. Das bedeutet nicht, dass du dich nicht forderst! Aber du tust das im richtigen Maß und ohne zu ignorieren, was dein Körper braucht.

Dein Kopf und dein Körper kommen in Einklang, wenn du auf deine eigene Stimme (Bauchgefühl, Intuition, innere Weisheit) hörst und das ablegst, was dich hektisch immer weiter drängt, stresst und manipuliert. Wenn du das erstmals wahrnimmst, erfährst du, wie fantastisch es sich anfühlt, unabhängig von „müssen“, „sollen“ und „wollen“, leichter und freier in eine Körperhaltung hineinzufinden und intensiv zu spüren und zu erleben, wie sich das Hier und Jetzt anfühlt.

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Ich freue mich auf DICH!

Herzrebellische Grüße,
Unterschrift - Andrea Schmoll

Ich bin Andrea, Gründerin von Fantastic Yoga Life Project, Yoga-Lehrerin, Bloggerin und Herzrebellin. Ursprünglich Wienerin, lebe ich gemeinsam mit meiner Familie seit einigen Jahren etwas außerhalb, in einem kleinen, niederösterreichischen Dorf. Ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, Meditation, Gedankenzauber, sowie weibliche Rituale. Mein Spirit kommt aus ganzem Herzen, hingebungsvoll und frei von Dogmen.
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