Warum Vergleichen pure Zeitverschwendung ist

Um mehr Freude zu haben, ist es hilfreich, wenn du dich auf dich selbst einlässt und dich für dein Leben öffnest. Dafür brauchst du die Bereitschaft, deine Selbstzweifel und das Jammern abzulegen und selbstbestimmt die Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen. Essentiell ist dafür auch, dass du endlich aufhörst, dich mit Anderen zu vergleichen. Weil es überhaupt keinen Sinn macht und pure Zeitverschwendung ist!

Fühlst du dich einzigartig und vollkommen und genau so richtig, wie du bist?
Wie das magischste und fantastischste Wesen, ausgestattet mit Allem, was nötig ist?

Nein? – Das solltest du aber! Ich mag folgenden Satz von Osho:

Vergiss die Idee, jemand zu werden – du bist schon ein Meisterstück.
Du kannst nicht verbessert werden. Du musst es nur realisieren.

So ist es! Ich arbeite auch an einer Yoga-Schule und beobachte immer wieder, wie sehr die Menschen sich gegenseitig beobachten, vergleichen, versuchen nachzueifern und sich ärgern, wenn sie selbst weniger gedehnt, weniger kräftig, scheinbar von Allem weniger sind, als andere Teilnehmer. Dabei verpassen sie, den Moment, sich selbst und den eigenen Körper zu erleben – und das ist schade!

Auch ich wusste nicht um meinen Wert, bevor ich damit aufgehört habe mich mit Anderen zu vergleichen. Lange habe ich mich mangelhaft gefühlt. Meinen rechten Arm kann ich aufgrund einer Tumor-Erkrankung an meiner Schulter seit meinem 16. Lebensjahr nicht vollständig nach oben heben und meine Wirbelsäule ist durch die Krankheit stark gekrümmt. Mein Mini-Handicap ist eine Kleinigkeit, vor allem im Vergleich dazu, womit viele andere Menschen zurecht kommen müssen.

Dennoch kämpfte ich während meiner Yoga-Ausbildungen mit mir, meinem Arm und meiner Schulter in unzähligen Körperhaltungen. Auch wenn in meinen Ausbildungen immer von meiner Vollkommenheit und meinem mir innewohnenden Glück die Rede war, so wurde ich während des körperlichen Unterrichts doch immer wieder an mein persönliches Limit erinnert und daran, dass ich mit meinen Kolleg(inn)en nicht mithalten konnte. Aber je mehr ich meine Unvollkommenheit zelebrierte, um so unsicherer wurde ich, ob ich überhaupt auf dem richtigen Weg war. Es machten sich Zweifel breit, ob Menschen mit Yoga zu begleiten wirklich meine Aufgabe war.

Während meines eigenen Unterrichts fühlte ich mich immer am richtigen Platz, da floss alles wunderbar dahin und ich war fokussiert im Hier und Jetzt. Ich wusste genau was ich weitergeben wollte: weniger Verstand und mehr Herz und Intuition. Aber abseits der Yoga-Klassen zweifelte ich an mir und meinem Können. Immer dann, wenn ich mich mit Yogalehrer-Kolleg(inn)en und ihren körperlichen Möglichkeiten, verglich. Und das, obwohl das Feedback meiner Kunden wirklich schmeichelhaft war.

Es war Zeit mich anzunehmen und zu akzeptieren wie mein Körper heute funktioniert. Es brauchte seine Zeit bis ich merkte, was dieses Vergleichen mit mir anstellte. Jedes Mal fühlte ich mich kleiner, schwächer, unzulänglicher. Es hatte ja ohnehin niemals den gewünschten Effekt, denn ich konnte mir ja schlecht motorische Fähigkeiten von Jemandem „kopieren“. Dieses Vergleichen hatte also überhaupt keinen Sinn! Im Gegenteil, hielt es mich doch nur davon ab, mich endlich selbst zu entfalten.

Mir wurde klar, dass ich nicht so sein kann wie „die Anderen“ und niemals „perfekt“ sein würde. Es dämmerte mir, dass ich dennoch vollkommen bin, genauso wie ich bin. Weil es mich nur einmal gibt in diesem unendlichen Universum. Da muss das Leben sich doch etwas dabei gedacht haben! Es wäre auch so langweilig, wenn wir alle gleich wären.

Mein Yoga, mein Hinein-spüren hat mich dabei unterstützt, mich ganz auf mich selbst einzulassen und mein Herz für mich und mein Leben zu öffnen. Ich nehme mich jetzt mit Allem was mich ausmacht, liebevoll an. Das macht mich verletzlicher und gleichzeitig umso stärker. Ich spüre meine gesamte Kraft, mein ganzes Potential. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Achtsamkeit auseinander gesetzt und dabei erfahren, gefühlt, erlebt, dass ich einzigartig und fantastisch bin.

Auch mein Sohn hat mir sehr dabei geholfen. Als Mutter war mir von Anfang an klar, dass mein Kind einzigartig ist und vollkommen in seiner ganzen Individualität. Es ist mir ein Leichtes, ihm das auch zu sagen und zu zeigen. Niemals würde ich auf die Idee kommen, etwas an ihm zu bemängeln. Aber bei mir selbst tat ich es lange Zeit und ohne mit der Wimper zu zucken!

Jetzt verschwende ich keine Zeit mehr damit zu jammern, zu zweifeln und mich zu vergleichen. Das bedeutet nicht, dass es mir nicht auch passiert, dass sich ein solcher Gedanke einschleicht. Aber ich bleib nicht mehr in der Gedankenspirale hängen, ich dreh mich nicht mehr im Kreis und ich verzweifle nicht mehr! Heute bin ich mir eines solchen Gedanken bewusst. Dadurch habe ich die Möglichkeit zu entscheiden und den Gedanken auszutauschen gegen Sinnvolles, mit dem ich mir selbst Wertschätzung entgegen bringe und das mich in jedem Moment unterstützt.

Jeder Mensch sollte wissen, dass er einzigartig ist. Ich will es wenigstens jeder Frau zeigen, die zu mir findet! Du sollst spüren und verinnerlichen, wie wunderbar und magisch du bist! Du sollst erkennen was in dir steckt und dich selbst endlich unwiderstehlich fantastisch finden.

Das Wissen über die eigene Einzigartigkeit, ist wie das Aufwachen nach einem sehr langen Schlaf. Du fühlst dich gestärkt und weißt wer du bist. Du fühlst dich unbeirrbar und klar. Du weißt warum du da bist und dein Leben hat einen Sinn.

Wenn du das nächste Mal an dir zweifelst, dich vergleichst
oder dich selbst schlecht machst – sag mal kurz Hallo zu diesen Gedanken und probiere eine meiner Methoden aus:

1. Du kannst über einen Gedanken Folgendes denken: „ach ja, du schon wieder. Dich kann ich nicht brauchen, du musst wieder gehen.“ Schicke den Gedanken bewusst weg und tausche ihn gegen einen brauchbaren, nützlichen Gedanken aus, der dir gut tut!

2. Du kannst laut „ne ne ne ne ne“ stänkern,  mit einer Stimme wie Kinder es tun, wenn sie einander ärgern 😉 – das bewirkt, dass der Gedanke sofort verpufft. Oder du findest deine Art, dich über den Gedanken lustig machen – du darfst kreativ sein!

3. Beobachte deine Gedanken und werde dir bewusst, ob sie wirklich deine eigenen sind. Es ist interessant sich mal damit auseinander zu setzen, wo ein Gedanke seinen Ursprung hat. Viele sind wiederkehrende, festgefahrene Muster, die häufig von Eltern, Großeltern, etc. ausgesprochen worden sind. Drehe alle Stimmen leiser, bis auf die eine, die freundlich zu dir ist, die keine Forderungen und keine Bedingungen stellt – und nur die darf bleiben, denn das ist deine eigene Stimme.

4. Visualisiere dein inneres Kind und konfrontiere dich als kleinen Menschen mit diesen schädlichen Gedanken – du wirst sehen: das ganze Zweifeln und Vergleichen wird ein absurdes Unterfangen!

5. Sage dir (im Stillen oder laut) Folgendes: da in meinem Körper, da wohnt ein magisches, völlig einzigartiges Wesen. Mit all seinen Fähigkeiten, Talenten, Vorlieben und einer ganz eigenen Art, Dinge zu tun. Mich Wesen gibt’s nur dieses eine Mal – und mich wird es auch kein zweites Mal geben. Alles an mir ist vollkommen. Ich bin absolut richtig und wichtig. Ich bin willkommen und geliebt, genauso wie ich bin!

Dann atme tief durch. Vielleicht hast du danach den Impuls, dir selbst zu zulächeln. Aus Stolz und einem wunderbaren Bauchgefühl heraus.

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Ich gehe darauf ein, was du JETZT gerade WIRKLICH brauchst und unterstütze dich dabei, wie du das auch umsetzen und leben kannst. Wir bleiben zwischen deinen Terminen verbunden: über Videos, Audios & weitere, herrliche Inspirationen.

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Ich freue mich auf DICH!

Herzrebellische Grüße,

Unterschrift - Andrea Schmoll

Ich bin Andrea, Gründerin von Fantastic Yoga Life Project, Yoga-Lehrerin, Bloggerin und Herzrebellin. Ursprünglich Wienerin, lebe ich gemeinsam mit meiner Familie seit einigen Jahren etwas außerhalb, in einem kleinen, niederösterreichischen Dorf. Ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, Meditation, Gedankenzauber, sowie weibliche Rituale. Mein Spirit kommt aus ganzem Herzen, hingebungsvoll und frei von Dogmen.
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