Vom Kopf ins Herz! Aber wie & wozu?

Wir dürfen dankbar sein, in einer Zeit aufzuwachsen, in der diese Phrase „Vom Kopf ins Herz“ in aller Munde ist! In der man sich darüber „Gedanken machen“ darf und sogar soll, was man für ein Herz-erfülltes Leben Alles will und braucht und wünscht. Aber wie gelingt es uns, das eigene Herz tatsächlich zu fühlen und die eigenen Emotionen wirklich zuzulassen – und wenn es uns gelungen ist, wie geht’s dann weiter? Wir können doch nicht immer nur fühlen und in der Emotion sein – oder doch?

Was „Vom Kopf ins Herz“ für mich bedeutet und warum mir das so wichtig ist?

Seitdem ich auf dieser Welt bin, hab ich das, was man allgemein als ein „großes Herz“ bezeichnet. Manche würden es vielleicht auch als langweilig bezeichnen, dass ich als Kind keinen Spaß daran hatte, Tiere zu qüälen – auch nicht das allerkleinste Insekt, oder dass ich es nicht tolerieren, ja nicht ertragen konnte, wenn jemand ausgegrenzt oder gehänselt wurde. Es war mir zutiefst zuwider, jemanden zu kränken, mit Worten oder Taten zu verletzen.

Auch hatte ich schon als Kind dieses Strahlen, das nicht direkt etwas mit meinem Aussehen zu tun hatte. Wenn ich einen Raum betrat oder zu einer Gruppe dazu kam, spürte ich selbst, dass ich in diesem Moment bei den anderen Menschen etwas Positives bewirkte und sie durch meine reine Anwesenheit auch selbst mehr leuchteten. Mein Herz war so offen und ich war so verbunden mit meinem „Bauch-Gehirn“, weshalb ich stets im Nu auch andere Herzen für mich eroberte.

Meine Begabungen lagen von Anfang an nicht im „logischen“ Bereich. Obwohl ich sprachlich hochbegabt und meine emotionale Intelligenz groß war, wurde ich schulisch als durchschnittllich eingestuft.  Dabei hatte ich als einzige durchschnittliche Note eine Drei in Mathe, ansonsten lauter Einsen! Und das deshalb, weil ich großen Kummer hatte, denn mein Eltern ließen sich scheiden und ich musste mein Zuhause verlassen. Meiner Volkschullehrerin genügte das, um ihre Meinung über mich als „nicht besonders klug“ einzustufen.

Durch diese und weitere energieraubende Begebenheiten in meiner Kindheit und frühesten Jugend, verlor ich mein Strahlen, ich verschloss mein Herz und erfüllte die Erwartungen an ein unbegabtes Kind. Meine Jugendzeit habe ich als extrem anstrengend in Erinnerung, weil ich wider meiner Natur alles daran setzte, um unangenehm aufzufallen und geliebte Menschen zu verletzen und vor den Kopf zu stoßen. Mit 14 ein Nasenring, mit 15 die erste Tätowierung, mit 15,5 die zweite Tätowierung und von zu Hause ausgezogen. Meine Schulbildung habe ich mit 14 Jahren ohne postiven Schulabschluß mit 6 „Fetzen“ (Fünfern) beendet. Meine schönen, langen Haare ließ ich mir in dieser Zeit einmal abschneiden – nur um zu sehen, ob mich dann noch jemand mag! Mit 16 Jahren wurde ich schwer krank, weil ich mir wünschte, es „Allen“ endlich mal so richtig zeigen zu können. Es ist nicht so, dass keine Liebe da war, meine Mutter war immer für mich da und liebte mich sehr! Aber ich konnte diese Liebe nicht nehmen.

Du meine Güte! Bin ich froh, dass ich das alles überlebt hab‘ und heute sogar darüber schreiben & lachen kann!

Aber auch in meiner frühen Erwachsenen-Welt hat mir dieser Glaube, es nur als „Kopf-Mensch“ zu etwas bringen zu können, noch eine Weile das Leben schwer gemacht.

Heute weiß ich genau, wo meine Begabungen liegen, dass ich Hochsensibel bin und viel mehr wahrnehme, als augenscheinlich zu sehen ist. Es ist so eine unglaubliche Erleichterung für mich, jetzt das leben zu können, was mich ausmacht und wieder aus ganzem Herzen zu leben und zu strahlen und damit andere Menschen zu bereichern, die sich genau das auch wünschen.

Dabei ist mein Herz auch nicht immer weit geöffnet! Es ist ein immer wieder kehrendes Spiel, eine tägliche Erinnerung an mich selbst, es ist so, als würde ich ihn den Spiegel sehen und merken, dass ich zurückbekomme, was ich ausstrahle. Auch als Mutter meines 6-jährigen Sohnes, kann ich das immer wieder spüren und erleben: wie leicht und friedlich es zwischen uns ist, wenn ich mein Herz für ihn öffne und wie anstrengend und streitlustig, wenn ich vor lauter Gedanken darauf vergessen habe.

Völlig egal, ob du ein eher rational und logisch denkender Mensch oder ein eher emotional wahrnehmender Mensch bist – du möchtest bestimmt auch aus ganzem Herzen leben und strahlen und dich selbst und Andere damit bereichern!

Das gelingt dir nicht? Weil du dich bei all den Dingen, die du tagtäglich bewältigst, erledigst und meisterst,  dennoch oft nicht genug fühlst? Fühlt es sich so an, als ob dir etwas fehlt? Weil etwas Anderes zu kurz kommt? Vielleicht sogar dein Herz?

Wenn du „verkopft“ bist, vermittelt dir das ständig das Gefühl, das „Alles zuviel“ ist. Ich bin überzeugt davon, dass wir nur mit dem Herzen und unserer Intuition wirklich gut sehen. Es ist an der Zeit, viel mehr unser Herz und unser „Bauch-Gehirn“ zu schulen, als unseren „Verstand“. Denn wir wissen so Vieles, von dem wir bewusst keine Ahnung haben, weil uns der Draht zu uns selbst irgendwo auf dem Weg zum Erwachsensein abhanden gekommen ist… Die Wahrheit liegt in deinem Herzen!

Wobei ich natürlich nicht meine, dass Denken schlecht ist! Im Gegenteil, Denken ist großartig, wunderbar, macht uns zu Menschen! Aber es kann uns auch verrückt machen, wenn wir nicht mehr klar und fokussiert Jenes dann denken, wenn wir gerade wirklich mit den relevanten Themen beschäftigt sind, sondern uns den ganzen Tag lang gedanklich im Kreis drehen und darüber „brüten“. So verlieren wir den Blick für Schönes, Angenehmes, Herzliches.

Aber was genau bedeutet nun „Vom Kopf ins Herz & was kannst du tun, um weniger mit dem Kopf & dafür mehr mit deinem Herzen „zu sehen“?

Es bedeutet zu fühlen und zu empfinden was JETZT wirklich ist, nicht was du glaubst, fühlen zu müssen. Das fühlt sich manchmal gut an, manchmal aber auch schlecht. Es bedeutet ehrlich zu dir selbst zu sein und dich mit Allem so anzunehmen, wie du HEUTE bist. Es bedeutet, wahrzunehmen, was DU brauchst und dem auch nachzugehen, tatsächlich danach zu HANDELN. Es bedeutet deiner Wahrheit zu folgen und nicht der Angst.

Wenn du jetzt sofort Gründe dafür findest, warum das im Alltag nicht möglich ist, muß ich dir Recht geben – es ist als Partnerin, als Mutter, als Mensch innerhalb des „Systems“ nicht immer möglich und es gibt schwierige Lebensphasen, durch die wir tauchen müssen.  Deshalb gibt es so wunderbare Lebenshilfen wie z.B. Yoga, um während deiner ganz persönlichen Wohlfühl-Auszeit, genau all das aufzuspüren, was in dir schlummert, dich selbst zu fragen, was du dich sonst nicht zu fragen traust und zu fühlen, was du sonst nicht fühlen kannst.

Wie du es erlebst, aus ganzem Herzen HIER zu sein?

  • Wenn du in einer einfachen Sitzhaltung spürst, dass es einen Unterschied macht, ob du einfach nur ‚rumsitzt oder ob du voller Aufmerksamkeit und in deinem ganzen Bewusstsein,  in deiner vollkommenen Präsenz und Größe, in deinem Körper, hier sitzt.
  • Wenn du im Liegen Kontakt mit deinem Herzen und mit dir selbst aufnimmst, deinen Blick vom Außen nach Innen schickst und wahrnimmst, wie es ist, aus ganzem Herzen hier zu sein, hier zu liegen – nicht nur so halb!
  • Wenn du dich fragst, wer du bist und was dein Herz braucht, damit es ihm gut geht.
  • Wenn du während einer Körperhaltung merkst, dass du einen verbissenen Gesichts-ausdruck gegen ein enspanntes Lächeln tauschen kannst – weil es um nichts geht!, außer um dich und Zeit für dich selbst!
  • Wenn du dich ganz auf deine heutigen Bedürnisse einläßt, all das losläßt, wie es davor „immer“ wahr und erlebst, was dein Körper und dein Herz brauchen – und mit  einem tiefen Seufzer deine Anspannung gehen läßt, weil du diesem Impuls auch tatsächlich nachgibst. 
  • Wenn du das „Spiel“ zwischen Kopf und Herz erlebst. Es ist nicht deine Aufgabe nicht zu denken! Aber du kannst immer bewusst entscheiden, was du denken möchtest und was dir in den einzelnen Situationen am hilfreichsten ist.

Bei all dem bist du nicht allein, ich unterstütze dich und leite dich achtsam, strahlend und aus ganzem Herzen an!


Wenn du Lust drauf hast, ich hab auch wieder mal ein Video gedreht! Zu sehen auf Facebook: https://www.facebook.com/fantasticyogalifeproject.at/


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Ich gehe darauf ein, was du JETZT gerade WIRKLICH brauchst und unterstütze dich dabei, wie du das auch umsetzen und leben kannst. Wir bleiben zwischen deinen Terminen verbunden: über Videos, Audios & weitere, herrliche Inspirationen.

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Ich freue mich auf DICH!

Herzrebellische Grüße,
Unterschrift - Andrea Schmoll

Ich bin Andrea, Gründerin von Fantastic Yoga Life Project, Yoga-Lehrerin, Bloggerin und Herzrebellin. Ursprünglich Wienerin, lebe ich gemeinsam mit meiner Familie seit einigen Jahren etwas außerhalb, in einem kleinen, niederösterreichischen Dorf. Ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, Meditation, Gedankenzauber, sowie weibliche Rituale. Mein Spirit kommt aus ganzem Herzen, hingebungsvoll und frei von Dogmen.
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