Voll spirituell – Hakini Mudra

Ich habe in meinem Artikel „Mudras – voll spirituell“, schon davon erzählt, dass Mudras nicht deshalb angewandt werden, um spirituell zu wirken. Hier noch einmal kurz die allgemeine Beschreibung, bevor ich dir diesmal Hakini Mudra vorstelle.

Mudra bedeutet Siegel, Zeichen. Wörtlich bedeutet mud „Freude“ und ra „geben“. Mudras sind also Gesten oder Körperhaltungen, die Freude geben. Wir verwenden Mudras auch im Alltag, wie z.B. die Geste „Daumen hoch“.

So wie unsere Gestik und Körpersprache unsere Stimmungen und Gedanken ausdrücken, beeinflussen bestimmte Gesten auch unsere Stimmung und wirken auf den Geist. Mudras werden im Yoga verwendet, um die Energien in gewisse Körperregionen zu lenken, dort zirkulieren zu lassen oder zu halten und zu speichern, um damit über den physischen Körper eine Wirkung auf das Bewusstsein auszuüben.

Es gibt verschiedenste Mudras, unter Anderem Mudras mit dem ganzen Körper und Finger-Mudras.

Du kannst die Wirkung eines Mudras unmittelbar wahrnehmen und spüren. Wenn du beginnst dich damit zu beschäftigen, wirst du verstehen, was ich meine.

Ich erzähle dir hier von meiner persönlichen Erfahrung mit Hakini Mudra.

Hakini Mudra wirkt für mich wie ein Energy-Booster. Hier kann ich ganz deutlich spüren, dass ich reine Energie bin. Es fällt mir damit leichter, meinen Fokus klar auszurichten.

Hier eine Anleitung für dich, wie du Hakini Mudra üben kannst:

Das Hakini Mudra steht für Konzentration und geistige Frische.

Das bringt’s:

  • Diese Mudra fördert das Zusammenwirken von rechter und linker Gehirnhälfte.
    Deshalb wird sie häufig in Gedächtnistrainings eingesetzt.
  • Du kannst damit deinen Atem vertiefen und deinen gesamten Organismus lockern.
  • Dein Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Aufnahmefähigkeit gesteigert und gleichzeitig die Entspannung gefördert.


So geht’s:

Es ist ganz einfach und viele Menschen führen sie unbewusst aus.

  • Lege einfach alle Fingerspitzen aneinander.
  • Atme tief durch die Nase ein und noch tiefer durch den Mund wieder aus.
  • Lass deine Zunge dabei locker im Mundraum liegen.
  • Bereits nach den ersten Atemzügen wirst du spüren, wie deine Atmung tiefer und dein Zwerchfellweicher wird.

Übe Hakini Mudra, wenn du deine Aufmerksamkeit klar und fokussiert auf etwas richten möchtest. Lass dir Zeit dabei hinein zu spüren, zu horchen und wahrzunehmen, was diese Mudra bei dir bewirkt.

Passende Affirmationen für diese Mudra könnten sein:

  • Mein Geist ist klar und frisch.
  • Ich bin ganz hier in meinem Körper.
  • Meine ganze Aufmerksamkeit gehört diesem Moment.

Vielleicht möchtest du auch in dich hineinhorchen und deine eigene Affirmation dazu entdecken – jedenfalls wünsche ich dir viel Freude beim Üben!

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Ich freue mich auf DICH!

Herzrebellische Grüße,
Unterschrift - Andrea Schmoll

Ich bin Andrea, Gründerin von Fantastic Yoga Life Project, Yoga-Lehrerin, Bloggerin und Herzrebellin. Ursprünglich Wienerin, lebe ich gemeinsam mit meiner Familie seit einigen Jahren etwas außerhalb, in einem kleinen, niederösterreichischen Dorf. Ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, Meditation, Gedankenzauber, sowie weibliche Rituale. Mein Spirit kommt aus ganzem Herzen, hingebungsvoll und frei von Dogmen.
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