Das Glück ist nicht zu finden

Wusstest du schon, dass du – dass jeder von uns – selbst das Glück (b)ist?

Noch nie gehört? Klar, wenn du so aufgewachsen bist wie ich, wie die meisten von uns!

In meiner Generation wurde es uns Kindern nicht beigebracht und auch heute wird das leider vernachlässigt. Im Besten Fall haben wir gelernt uns um unseren Körper zu kümmern, achten darauf, welche Nahrungsmittel wir zu uns nehmen und halten uns beweglich. Im Besten Fall wissen wir, die „kleinen“ Dinge des Lebens zu schätzen und haben uns die Freude an alltäglichen „Wundern“ erhalten. Haben immer wieder die Hoffnung, dass wir uns Glück kaufen können und sind immer wieder enttäuscht, wie kurz es doch nur anhält.

Wir können das Glück nicht finden. Wir können nichts erfüllen, schaffen oder beweisen, um glücklich zu sein. Wir können nichts dafür tun, um glücklich zu sein.

Wenn wir behaupten, dass ein Mensch, ein Erlebnis oder eine Sache uns glücklich machen, dann machen wir uns davon abhängig. Es ist wunderbar und wichtig, dass wir Menschen um uns haben, für die wir gerne unsere Herzen öffnen und die wir lieben. Es ist einfach herrlich, dass es Ereignisse und Dinge gibt, die unser Leben bereichern, erleichtern und erfreuen. Aber nichts davon, kann uns glücklich machen!

Denn wir sind bereits glückliche Wesen.
Von Natur aus.
Vom Tag unserer Geburt an glücklich.

Ich hatte es auch vergessen! Viele Jahre meines jungen Lebens hatte ich einer Krankheit verschrieben. Während dieser Zeit zelebrierte ich es Opfer zu sein, war abhängig von schmerzstillenden Medikamenten und körperlich stark beeinträchtigt. Die Verantwortung für mein Leben hatte ich großteils abgegeben. Als mir nach 10 Jahren des Leidens ein Arzt prophezeite, dass ich innerhalb der nächsten 3 Monate entweder im Rollstuhl sitzen oder erstickt sein würde, habe ich mich endlich wieder an etwas erinnert – an MICH! Und daran, wie wundervoll es ist, am Leben zu sein! Die Essenz meines Daseins, Ich, das Glück.

Plötzlich war ich wieder verbunden mit all dem, was mich ausmacht. Damals hatte ich theoretisch wenig Grund dazu. Ich war ein körperliches Wrack und völlig ausgebrannt. Ich hatte keinen guten Job, kein Geld und viel Zeit verschwendet. Aber die Flamme war entfacht und das genügte, um Alles möglich zu machen, was bis dahin unmöglich schien.

Es brauchte dennoch viel Mut und Kraft wieder in ein selbstbestimmtes Leben hinein zu finden. Essentiell war meine Entscheidung für das Leben, mich bedingungslos anzunehmen und wirklich zu akzeptieren, wie mein Körper heute funktioniert. Seit dieser Zeit des Aufwachens weiß ich, dass ich mich für mein Leben öffnen muss, um aus dem Vollen zu schöpfen. Nur ich selbst kann erschaffen, wonach mein Herz sich sehnt. Ob es sich um Träume, Ziele oder Geld handelt, ich manifestiere all meine Wünsche in Fülle und nicht mehr in Mangel-Denken. Dadurch ist mein Leben im Fluss. Ich muss nichts mehr, aber ich darf und ich erlaube mir zu entscheiden und nach meinen eigenen Vorstellungen zu leben. Schulmedizinisch gesehen, ist meine Krankheit immer noch vorhanden, mein Leben wird davon aber seit bereits 15 Jahren nicht mehr beeinträchtigt.

Ich bin glücklich. Weil es meine Natur ist.
Ich bin dankbar. Weil alles immer vorhanden ist.

Es ist schön dahin gesagt, dass das Leben wertvoll und kostbar ist, aber das ist nichts wert, wenn wir es nicht auch empfinden. Natürlich wäre es für meine Lieben und mich selbst schöner gewesen, hätte ich das auch ohne diese Krankheit erkannt. Auch kann ich wirklich nicht empfehlen, für diese Erkenntnis diesen Weg zu wählen. Aber ich hadere nicht mit 10 verlorenen Jahren. Denn ich bin dankbar für das Bewusstsein, das ich daraus gewonnen habe.

Warum also wissen wir nicht ganz selbstverständlich, dass wir selbst das Glück sind?
Weil niemand es uns gesagt hat!
Weil die, die es uns hätten sagen sollen, es selbst nicht wussten!

WIEDER. EIN. NEUER. TAG. SCHÖN 🙂

Jedes Mal, wenn wir einen Glücksmoment verspüren, sind wir in Kontakt mit uns selbst, mit unserem Herzen und verbunden mit unserer wahren Natur. Wenn wir uns dessen aber nicht bewusst und nicht im Klaren darüber sind, dass wir selbst die Quelle des Glücks sind, suchen wir dennoch im Außen danach: in Beziehungen, in Jobs, in Dingen, in Erlebnissen, in Emotionen, etc.

Es ist möglich, diese Verbindung mit dir selbst wieder zu spüren – deine wahre Natur, das Glück – und aus ganzem Herzen zu wissen, was du WIRKLICH brauchst.


Denke, spreche und visualisiere diese Glücks-Affirmation:

  • stimme dich ein

Schließe deine Augen und richte deinen Oberkörper so auf, dass du ruhig und tief bis in deinen Bauch atmen kannst. Wenn du das Brustbein vom Nabel weg und nach oben ziehst, öffnet sich deine Vorderseite. Lass deine Schultern entspannt absinken. Dein Gesicht darf entspannen.

Lege deinen Hände auf deinem Herzen übereinander oder falte deine Hände in einer Achtsamkeitsgeste vor deinem Herzen. Bring deine Aufmerksamkeit jetzt zu deiner Herzensenergie. Wie du das tun sollst? Hast du schon mal aus ganzem Herzen gelacht, geliebt, gefühlt, geweint?  Eben, kennen wir Alle. Nimm Kontakt auf mit dir selbst. Spüre deine ganze eigene Präsenz und Wichtigkeit.

  • die Affirmation

Atme erst mal gut durch. Denke oder sprich: Ich entscheide mich für das Glück!!!

Wenn du möchtest, kannst du diese Affirmation verstärken, in dem du dir ausmalst, wie das Glück aussieht, sich anfühlt, riecht, schmeckt und klingt. Visualisiere solange vor deinem inneren Auge, bis du ein klares Bild hast.

  • alles wahrnehmen

Fühle, geniesse und nimm wahr, was mit diesen Worten alles spürbar wird. Falls du dein Glück schon über sehr lange Zeit ignoriert hast, ist es möglich, dass auch unangenehme oder traurige Gefühle auftauchen. Registriere Alles, es darf sein!

  • nachspüren

Atme noch mal gut durch. Lass‘ deine Augen noch geschlossen und spüre einen Moment nach. Genieße und fühle, was jetzt anders ist als vorher. Atme durch und komm ganz zurück in Raum und Zeit.


Es ist nicht wichtig, ob du bereits jedes Wort glaubst! Wichtig ist nur, dass du die Bereitschaft hast, dich darauf einzulassen und dich für dein Glück zu öffnen.

Du kannst den Satz verändern, wenn ihr dir anders leichter über die Lippen kommt: z.B.
„Glück ist meine Entscheidung“ oder Ähnliches.

Viel Freude beim Üben!


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Herzrebellische Grüße,
Unterschrift - Andrea Schmoll

Ich bin Andrea, Gründerin von Fantastic Yoga Life Project, Yoga-Lehrerin, Bloggerin und Herzrebellin. Ursprünglich Wienerin, lebe ich gemeinsam mit meiner Familie seit einigen Jahren etwas außerhalb, in einem kleinen, niederösterreichischen Dorf. Ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, Meditation, Gedankenzauber, sowie weibliche Rituale. Mein Spirit kommt aus ganzem Herzen, hingebungsvoll und frei von Dogmen.
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