Begegne dir selbst, für Ruhe und Kraft

Isabel Flaconer von Magna-Mater.de unterstützt als Autorin und Seelenbegleiterin Menschen dabei, die eigene innere Stimme wahrzunehmen und dem Herzen zu folgen.

Sie hat zur Blogparade eingeladen: Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise.

Zu diesem wichtigen Thema bin ich gerne dabei, denn als Mutter war und bin ich natürlich selbst damit konfrontiert und als Yogalehrerin begegne ich tagtäglich Frauen, die ganz dringend ein wenig Zeit für sich selbst brauchen, um ein wenig „aufzutanken“.

Als ich selbst noch kinderlos war, dachte ich manchmal etwas überheblich über Mütter, die sich nur mehr fix und fertig dahin schleppten. Man kann sich schwer vorstellen, was man noch nicht erlebt hat. Oh ja! Meine Überheblichkeit hat sich komplett in Luft aufgelöst! Als Mutter lernte ich mich von einer ganz neuen Seite kennen, entdeckte unglaubliche Kräfte und kreativen Einfallsreichtum an guten Tagen und weinte aus lauter Verzweiflung Tränen der Erschöpfung an schlechten Tagen.

Unabhängig davon, war ich von Anfang an begeistert und motiviert, durch meine Liebe als Mutter. Diese unbändige, starke, zärtliche und liebevolle Kraft, die mein Herz noch mehr geöffnet, es noch größer gemacht hat. Obwohl ich mich immer für eine Frau mit Herz gehalten hatte, für einen „Gefühlsmenschen“, ahnte ich ja nicht, dass ich zu solchen bedingungslosen Gefühlen fähig bin! Diese Liebe hat mich überwältigt, tut es immer wieder und wird es vermutlich mein Leben lang.

Doch diese Liebe konnte mich nicht davor bewahren, vor Müdigkeit zu weinen oder mal los zu brüllen! Diese Liebe kann mich auch heute nicht davor bewahren, wenn Alltag, Termine, Chaos und Kinderwünsche unvereinbar scheinen und mir Alles zu viel wird!

Ich bin Yogalehrerin. Bis zum Tag vor Moritz‘ Geburt hatte ich täglich Yoga geübt und ganz bald danach auch wieder mit Übungen begonnen. Auch das Unterrichten von wenigen Stunden habe ich wieder aufgenommen, als Moritz noch ein Baby war. Ich war eine glückliche Mama.

Aber ich war keine glückliche Frau. Keine glückliche Andrea. Yoga konnte mir auf die von mir erlernte Art auch nicht „Alles“ geben, wonach ich mich sehnte.

Überwältigende Liebe für mein Kind und Yoga-Asanas reichten nicht aus. Ich fühlte mich oft zerstreut und von meinen Gedanken getrieben.

Was mir fehlte?

ICH. Ich fehlte mir so sehr! Ich hatte vergessen wer ich bin! Ich war super im Geben und hatte sogar gelernt mir immer wieder Zeit für mich selbst einzuräumen. Aber diese Zeit spulte ich dann ab, als wäre etwas zu absolvieren.

Mir fehlte die Liebe zu mir selbst. Mein offenes Herz auch für mich selbst schlagen zu lassen, mich selbst zärtlich in die Arme zu nehmen, mich zu fragen, was ich brauche und möchte.

Das Außen kann dir viel schenken, wie zum Beispiel Zuspruch und Wertschätzung von Anderen. Aber wenn du nicht selbst an dich glaubst und daran, dass du „ausreichst“, gut genug bist und wichtig und richtig bist, wird das dennoch nicht ausreichen, um dich zufrieden und glücklich zu fühlen.

Was mir heute hilft?

Das Annehmen meiner Gefühle und Bedürfnisse. Stete Selbstreflektion und Fragen an mich selbst – und wenn ich Yoga übe oder meditiere, dann tu‘ ich das mit meiner vollen Aufmerksamkeit, in dem Bewusstsein, dass ich am Meisten für mich rausholen kann, wenn ich aus ganzem Herzen dabei bin!

– genauso leite ich mein Yoga an!

Denn Yoga ist so wunderbar, dieses heilsame Wissen, mit seiner alten Tradition und Schönheit. Am effektivsten und hilfreichsten wird es aber, wenn wir es so nutzen, wie es gemeint ist: liebe dich, liebe und wertschätze deinen Körper und frage ihn, was er braucht. Wir wissen meistens, was der Körper braucht. Aber wir handeln selten danach!
Wenn wir uns mit unserer ganzen Aufmerksamkeit selbst begegnen, schöpfen wir daraus Kraft und Ruhe gleichermaßen.

Hier ist eine kleine Übung für dich:

Denke, spreche und visualisiere diese Affirmation für mehr Leichtigkeit:

  • stimme dich ein

Schließe deine Augen und richte deinen Oberkörper so auf, dass du ruhig und tief bis in deinen Bauch atmen kannst. Wenn du das Brustbein vom Nabel weg und nach oben ziehst, öffnet sich deine Vorderseite. Lass deine Schultern entspannt absinken. Dein Gesicht darf entspannen.

  • Herzkontakt

Lege deinen Hände auf deinem Herzen übereinander oder falte deine Hände in einer Achtsamkeitsgeste vor deinem Herzen. Bring deine Aufmerksamkeit jetzt zu deiner Herzensenergie. Wie du das tun sollst? Hast du schon mal aus ganzem Herzen gelacht, geliebt, gefühlt, geweint? Eben, kennen wir Alle. Nimm Kontakt auf mit dir selbst. Spüre deine ganze eigene Präsenz und Wichtigkeit.

  • die Affirmation

Atme erst mal gut durch. Denke oder sprich: Ich entscheide mich für Leichtigkeit!!!

  • visualisieren

Wenn du möchtest, kannst du diese Affirmation verstärken, in dem du dir ausmalst, wie dein Leben in Leichtigkeit aussieht, sich anfühlt, riecht, schmeckt und klingt. Visualisiere solange vor deinem inneren Auge, bis du ein klares Bild hast.

  • alles wahrnehmen

Fühle, geniesse und nimm wahr, was mit diesen Worten alles spürbar wird. Falls du deine Leichtigkeit schon über sehr lange Zeit nicht mehr gespürt hast, ist es möglich, dass auch unangenehme oder traurige Gefühle auftauchen. Registriere Alles, es darf sein!

  • nachspüren

Atme noch mal gut durch. Lass‘ deine Augen noch geschlossen und spüre einen Moment nach. Genieße und fühle, was jetzt anders ist als vorher. Atme durch und komm ganz zurück in Raum und Zeit.

Es ist nicht wichtig, ob du bereits jedes Wort glaubst! Wichtig ist nur, dass du die Bereitschaft hast, dich darauf einzulassen und dich für deine Leichtigkeit zu öffnen.
Denn Leichtigkeit nährt deine Ruhe und gibt dir dadurch neue Kraft.

Du kannst den Satz verändern, wenn er dir anders leichter über die Lippen kommt: z.B. Leichtigkeit ist meine Entscheidung“ oder Ähnliches.

Viel Freude beim Üben!

Wie ich dich mit Yoga in deinem anspruchsvollen Alltag unterstützen kann

Du weckst die Herzrebellin in dir und nimmst ein neues Bewusstsein für das Wesentliche mit in deinen Alltag. So dass du es zukünftig schaffst, deine Augen zu schließen, tief durchzuatmen und in Kontakt mit deinem Herzen zu gehen – bevor du in Konfrontation mit deinen Liebsten gehst oder verzweifelst.

Du erinnerst dich daran, dass du einzigartig und wichtig bist und bereits alles hast, was du brauchst. Du bist motivierst, in dich hineinzuhorchen und alles wahrzunehmen, was JETZT da ist.

Du erlebst dich völlig wertfrei so, wie du HEUTE bist. Denn es tut so gut, das zu fühlen, was du wirklich fühlst, nicht was du glaubst oder erwartest,  fühlen zu müssen!

Du holst dir gelebte Spiritualität dorthin, wo du in Geborgenheit Zeit & Platz für dich schaffen kannst: in deine 4 Wände. Für mehr Leichtigkeit, innere Ruhe und Zufriedenheit in deinem anspruchsvollen Alltag – auch abseits der Yogamatte!

Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse und mußt auch nicht besonders fit oder gelenkig sein. Denn es gibt nichts zu leisten oder zu schaffen, es geht in dieser Zeit nur um DICH.

Damit du mit einem tiefen Seufzer loslassen kannst, was dich belastet und schwer macht und dein Herz leichter und ruhiger wird.

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Ich gehe darauf ein, was du JETZT gerade WIRKLICH brauchst und unterstütze dich dabei, wie du das auch umsetzen und leben kannst. Wir bleiben zwischen deinen Terminen verbunden: über Videos, Audios & weitere, herrliche Inspirationen.

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Ich freue mich auf DICH!

Herzrebellische Grüße,
Unterschrift - Andrea Schmoll

Ich bin Andrea, Gründerin von Fantastic Yoga Life Project, Yoga-Lehrerin, Bloggerin und Herzrebellin. Ursprünglich Wienerin, lebe ich gemeinsam mit meiner Familie seit einigen Jahren etwas außerhalb, in einem kleinen, niederösterreichischen Dorf. Ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, Meditation, Gedankenzauber, sowie weibliche Rituale. Mein Spirit kommt aus ganzem Herzen, hingebungsvoll und frei von Dogmen.
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